Integrales Beziehungsstellen

Psychosomatisch orientierte Arbeit mit Beziehungsfeldern in Therapie und Supervision

Ein erweitertes Therapie- und Supervisionsmodell, resultierend aus über 20 Jahren Entwicklung und praktischer Anwendung. Stellvertreter-Röhren übernehmen die systemische Spiegelung des Beziehungsfeldes und aktivieren die psychosomatische Wirkung auf das Individuum.

    Vorteile:
  • Für die Aufstellung von Beziehungen oder Systemen ist keine Gruppe mehr nötig.
  • Röhren verkörpern symbolisch die Persönlichkeitsanteile und Rollen in Beziehungen und aktivieren automatisch unterschiedliche Körperreaktionen. Der daraus resultierende Feldeffekt ist derselbe wie bei Aufstellungen in Gruppen.
  • Die integrale Basis ermöglicht ein individuell gestaltetes Arbeiten, ist methodenübergreifend und damit mit anderen Therapie- und Arbeitsmethoden kombinierbar. Auf dieser Grundlage werden Körper-, Beziehungs- und Feldübertragungen zu einem durchgehenden Element der Information und Ressource. Daraus resultiert eine hohe Effizienz auf der Erfahrungs- und Bewusstseinsebene.
  • Psychosomatisch orientierte Röhrenarbeit findet Anwendung auf allen Beziehungsebenen (Privat, Arbeit, Freunde, etc.), ebenso bei Themen innerhalb der Persönlichkeit (Ego State).
Röhren
    Grundbausteine
  • Die integrale Ausrichtung unterstreicht den zentralen Stellenwert des Körpers, sowohl von KlientIn und TherapeutIn. Sie eröffnet ein Feld für all jene emotionalen, sensorischen und energetischen Körperzustände, die Beziehung kennzeichnen. Erfahrungs- und Ausdrucksebenen stehen dabei in untrennbarer Wechselbeziehung zueinander. Daraus ergeben sich Hinweise für ein umfassendes therapeutisches Vorgehen.
  • Durch das Setzen von Stellvertreter-Röhren werden die aus dem Verborgenen wirkenden Beziehungsdynamiken sichtbar. Dies bewirkt, dass unbewusste Prägungsmuster, systemische Verstrickungen und Körper-Trancen an die Oberfläche dringen.
  • Stellvertreter-Röhren sind nicht nur eine bildhafte Darstellung des Themas. Als erfassbare Objekte im Raum vermitteln sie eine mehrdimensionale Körpererfahrung. Im Vergleich zu rein gedanklichen Vorstellungen, ermöglichen sie einen ungleich grösseren Tiefgang . Ausserdem haben Röhren gegenüber der Aufstellung mit Kissen, Stühlen und Figuren den grossen Vorteil, dass sie von Funktion und Inhalt befreit sind.
  • Der ständige Bezug der Anwesenden (KlientIn <-> TherapeutIn/SupervisorIn) zu ihren unterschiedlichen Körperübertragungsebenen dient beiden Seiten als fortlaufende Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschulung.

Inhalt und Lernziele:
An Hand von freiwilligen Demonstrationsbeispielen der Teilnehmenden werden die praktischen und theoretischen Grundlagen der psychosomatisch orientierten Röhrenarbeit und seiner integralen Basis erläutert (s. Grundbausteine). Ebenso die stattgefundenen systemischen Rollen- und Körperübertragungen, Trancephänomene, usw. Die Gruppe hat anschliessend die Möglichkeit, die vermittelten Grundlagen praktisch zu erproben. Zunächst nur mit den unterschiedlichen Beziehungsfeldern der Teilnehmenden (Privat, Arbeit, Freunde, etc.) und mit supervisorischer Unterstützung der Leitung. Es wird darauf Wert gelegt, dass Transfer und Integration in die eigene praktische Tätigkeit sukzessive und auf organische Weise stattfinden soll. Das Üben mit Fallbeispielen aus Supervision, Coaching und Beratung (über drei Beziehungsebenen und mehr) findet erst in den Kursen „Level I & II“ statt.

Leitung:
Mario Spiz
Psychotherapeut, Körpertherapeut, Supervisor, Lehrbeauftragter

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen:
In Therapie, Supervision, Coaching, oder als Arzt/Ärztin tätige Fachpersonen, die therapeutische Selbsterfahrung und eine gute Körperreflexion mitbringen.
Bei Unklarheiten und Fragen, kontaktieren Sie bitte die Leitung. Ausnahmefälle nur in Absprache mit der Leitung.

EINFÜHRUNGSTAGE 1-3

Daten 2021:
Sa, 30.01.2021 – Einführungstag 1
Sa, 27.02.2021 – Einführungstag 2
Sa, 27.03.2021 – Einführungstag 3

Kosten:
CHF 240.- (pro Einführungstag)
Die Einführungstage 1-3 ergänzen sich inhaltlich und methodisch und sind auf der Ebene der praktischen Interventionstechniken aufeinander aufgebaut. Sie können daher nur in der Reihenfolge besucht werden.

Ort:
Zentrum für Energetische Körper-Psychotherapie (EKP)
Affolternstrasse 117, 8050 Zürich

LEVEL I (PRAKTIZIERENDE)

Daten 2021:
Fr, 28.05. – So,30.05.2021

Kosten:
CHF 490.- (das Wochenende)
Zur Teilnahme an den Kursen für Fortgeschrittene „Level I & II“ (Röhrenarbeit über drei Beziehungsebenen und mehr) wird der Besuch der Einführungstage 1-3 vorausgesetzt.

Ort:
Zentrum für Energetische Körper-Psychotherapie (EKP)
Affolternstrasse 117, 8050 Zürich

Anmeldung:
Unter den folgenden Links können Sie sich für die einzelnen Weiterbilungen anmelden.
Bitte fügen Sie in der Anmeldung noch Ihre persönlichen Angaben ein.

AGB:
mariospiz.ch/agb

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